Referenz Energy-Lab Technologies GmbH

„Haben Sie ein gutes Herz?“, steht auf dem Folder im Foyer der Firma Energy-Lab Technologies GmbH im 6. Stock, Burchardstraße 21. Gründer und Geschäftsführer Dr. Marc Weitl steuert von hier aus Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb seiner High-Tech-Schmiede. Spezialisiert ist das 18-Mitarbeiter-Team auf Geräte für den Fitness-, Medizin- und Gesundheitsmarkt. Das Beteiligungskapital der BTG hat die flächendeckende Einführung der Produktlinie ermöglicht.

Der Geschäftsführer der Energy-Lab Technologies GmbH: Dr. Marc Weitl
Der Geschäftsführer der Energy-Lab Technologies GmbH: Dr. Marc Weitl

„Der deutsche Gesundheitsmarkt wächst rasant“, begründet Dr. Marc Weitl seine Anstrengungen, mit innovativen Produkten schnell in möglichst viele Qualitäts-Fitnesscenter, Apotheken und Arztpraxen zu kommen. „Es gilt, heute Marktanteile zu gewinnen, um morgen und übermorgen unseren Pioniervorsprung behaupten zu können.“ Unter den von Energy-Lab kreierten Messgeräten ist „CardioScan“, mit dem innerhalb von nur zwei Minuten festgestellt werden kann, wie gesund ein Herz ist und welches Training es braucht – die „Cashcow“. 1.500 dieser Apparate sind im deutschsprachigen Raum mittlerweile im Einsatz. Die Weiterentwicklung ist ein kompletter Check-Point (Kosten: rund 35.000 Euro), von dem in den ersten neun Monaten bereits 70 Stück verkauft wurden. 2010 sollen mindestens 130 weitere hinzukommen. Mit diesem Produkt ist Dr. Marc Weitl die Einführung eines Geschäftsmodells gelungen, das der Firma, die 2009 etwa 2,2 Millionen Euro umsetzte, regelmäßige Einnahmen sichert, denn jeder Herztest erfordert zusätzliche Produkte des Herstellers wie Elektroden, Messstreifen und Atemmasken: „Das generiert bei uns einen Umsatz von etwa 15 Euro pro untersuchtem Kunden.“ Der Sportwissenschaftler und Diplom-Ökonom erwartet, dass 2010 etwa 100.000 Kunden an den Check-Points untersucht werden.

Seit fünf Jahren wird die 2001 gegründete Firma von der BG mit Bürgschaften unterstützt, 2004 ist die BTG mit einer stillen Beteiligung in Höhe von 200.000 Euro eingestiegen. „Wir haben nicht nur hohe Entwicklungskosten, sondern müssen diese auch zwei bis drei Jahre vorfinanzieren“, erläutert Dr. Marc Weitl. „Das wäre einem kleinen Industriebetrieb wie uns ohne Partner – wie die BG und die BTG – gar nicht möglich.“ Voll des Lobes ist er für die COMMERZBANK, die seit 2008 als Hausbank an der Seite des Entrepreneurs steht: „Die arbeitet so, wie man als Geschäftskunde es sich nur wünschen kann: schnell, verlässlich und kompetent.“ Dr. Marc Weitl und vier weiteren Gesellschaftern gehören etwa 25 Prozent der Company, 75 Prozent liegen bei Wagniskapital-Gesellschaften, der KfW und einigen Privatanlegern. 

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